Fandom


Divine Gate Vol 1 Bearbeiten


Nipponart veröffentlichte am 31. März das erste Volume von DIVINE GATE. Die vom Studio Pierrot animierte, und Regisseur Noriyuki Abe (BLACK BUTLER, BLEACH) umgesetzte Anime-Serie aus dem Jahr 2015, basiert auf dem gleichnamigen Mobile-Game. TRon hat sich die ersten drei Episoden der mysteriösen Sci-Fi-Serie für euch angesehen. Dem Blu-Ray Volume war ein aufschlussreiches Booklet mit Charakterinformationen beigelegt.


Die StoryBearbeiten

Einst öffnete sich das Divine Gate, ein Tor, das einem bei Erreichen und öffnen alle Wünsche erfüllt. Dabei verbanden sich die drei Welten Celestia, Hellistia und Terrastia, wodurch Chaos regierte. Zur Wiederherstellung der Ordnung wurde das “World Council” gegründet, das nun über die Welt herrscht. Um den Frieden aufrecht zu erhalten, entstand “Unitillia”, die vereinigte Welt. Das Divine Gate geriet in Vergessenheit und wurde zur Legende. Doch es gibt sogenannte “Kompatible”, die das Tor, im Gegensatz zu allen anderen, sehen können. Sie tragen eine der sechs Kräfte in sich, aus denen die Welt besteht. Um das Tor zu erreichen und somit ihre Wünsche erfüllt zu bekommen, müssen die Kompatiblen ihre Kräfte trainieren.

In den ersten drei Episoden erfahren wir gerade mal genug über das Divine Gate, das World Council und die Akademie, um die Neugierde zu wecken. Allerdings wünscht man sich schon etwas mehr Hintergrundinformationen. In der Geschichte begleiten wir die Schüler der Akademie und die “Kompatiblen” Akane, Aoto, Midori und ihre Freunde, welche alle mit elementaren Kräften ausgestattet sind. Akane beherrscht das Feuer, Aoto kann Wasser bändigen und Midori nutzt die Magie des Windes. Akane und Midori bekommen zunächst von ihren Ausbildern, allesamt Elementargeister aus Celestia, den Auftrag, den seltsam verschlossenen Aoto überzeugen, der Akademie beizutreten.

Verpackt in einer spannende Geschichte um die Intrigen in der Akademie und im World Council, erfahren wir in jeder Episode mehr über die Beweggründe der Charaktere das Divine Gate zu erreichen und tauchen dabei immer mehr in die Psyche der Protagonisten ein. Alle hatten in der Vergangenheit ein einschneidendes Erlebnis, das sie mit Hilfe des Divine Gate verändern möchten. Wie das “Erreichen” des Divine Gate aussieht und warum es Wünsche erfüllt, erklärt die Serie bis hierhin noch nicht.

Divine gate scr 03

Die StimmungBearbeiten

Wer jetzt viel Action und epische Kämpfe erwartet, wird enttäuscht sein, die gibt es zwar aber eher selten. Ich würde Divine Gate den Genre Fantasy und Mystery zuordnen. So richtig klar abgrenzen lässt es sich allerdings nicht. Die Gewichtung liegt hier in den zwischenmenschlichen Beziehungen und der Psyche der Charaktere. Auch wenn die Hintergründe der Charaktere zeitweilig leicht oberflächlich dargestellt erscheinen sind sie doch nachvollziehbar dargestellt. Die Erzählerin (Edda Fischer) untermauert mit eigentümlichen Erzählweise vor allem in den Rückblenden eindrucksvoll das Geschehen. Im großen und Ganzen ist allerdings auch noch immer der Ursprung des Titels als Smartphone-RPG zu erkennen, welche die Handlung wie ein Flickwerk verschiedener Quests erscheinen lässt.

Divine gate scr 04

Die AnimationBearbeiten

Studio Pierrot greift tief in die Animations-Trickkiste und schafft damit eine beeindruckende Bilderflut. Je nachdem, was die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf sich ziehen soll, wird mit deutich unterschiedlichen Zeichenstilen gearbeitet. Wenn der Hintergrund detailliert aber leicht diffuse erscheint, wirken die Charaktere hingegen mit übertrieben tief schwarzen Schatten und mit kontrastreichen Farben wie aufgeklebt. Das ist gewollt und verleiht dem Anime nochmal eine besondere künstlerische Note.

Divine Gate Offical Trailer 2016 HD

Divine Gate Offical Trailer 2016 HD

Den deutschen Trailer findest du hier

MusikBearbeiten

Den Titelsong “one-Me two-Hearts” steuerte die japanische Band “hitorie” (ヒトリエ) bei. Der Ending Song ist "Contrast" von der japanischen Band “vistlip”, die auch schon bei zwei Yu-Gi-Oh!-Staffeln das Ending stellten.

FazitBearbeiten

DIVINE GATE bietet in den ersten drei Episoden nur wenig Action aber baut scheinbar schon mal eine spannende Story um die Protagonisten auf. Man erfährt in kleinen leicht verdaulichen Häppchen immer mehr aber nie zuviel oder anders gesagt, nie genug. Es ist auch schwer einem Charakter gleich einen Stempel, gut oder böse, aufzudrücken. Der Zuschauer bleibt neugierig. Auch wenn mich die unterschiedlichen Zeichenstile und die tiefschwarzen Schatten anfangs irritiert haben, so passen die dann doch irgendwie perfekt ins Bild.

TRon_SIGN.svg (Profil ¦ Message) 14:19, 6. Apr. 2017 (UTC)

Gplus-16
Folge dieser Kategorie oder einem der Social Media-Feeds, um Neuigkeiten rund um Animanga Wiki sowie Anime und Manga zu erhalten!

Fortsetzung folgt ...

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.