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Wir Otakus wissen wie nervig manchmal große Pudding-Brüste sind, die sich auf dem beschränkten Monitorfläche drücken. Umso genervter sind viele Otakus, wenn der Anime umso populärer wird; zu einem unüberhörbaren Hype wird. Aber darüber regen die Japaner nicht so sehr auf wie wir es tun. Heute zeige ich, Panda-Nin, euch fünf Dinge, die Japaner dazu veranlassen unter ihren Futon zu verkriechen.

Die Umfrage hat Gakumado gestartet. Sie befragt 269 Schüler (darunter 140 Schülerinnen) und sie veröffentlichten das Ergebnis am 19.12.2016. Ich kann auch schon verraten, dass das Ergebnis mich sehr überrascht hat.


5. Körpertausch

Wenn Japaner von Körpertausch genervt sind, wie kann der Animefilm „Your Name“ von Matoko Shinkai in Asien so erfolgreich sein? Mir fallen auch nicht gerade viele Körpertausch-Animes ein:

Definition: Der Körpertausch ist ein Mittel des Erzählens, wo sich mindestens zwei Charaktere ihren Körper tauschen oder teilen. Dadurch sehen sie die Welt durch die Augen eines anderen.

Ich kann es mir nicht vorstellen, dass Japaner von dieser Methode gelangweilt sind. Stell euch vor, die Männer würden ihren Körper mit dem ihrer Frau tauschen. Dann müssen sie sich schminken, was eher ein Grauen ist. Aber hey dafür können die Männer den ganzen Tag mit den Brüsten spielen und sie sich so posieren, um den Arsch besser ansehen zu können.

Mit der Methode kann auch die Sexualität des Menschen thematisiert werden. In einer Episode von Kaiba werden die Gedanken nicht nur vermittelt, sondern eben dieses Thema behandelt: Hetero-, Trans- und Homosexualität. Warum sind die Japaner von dieser Methode gelangweilt? Laut einer Aussage einer Japanerin ist der Verlauf der Geschichte meist vorhersehbar: Die Methode wird oft dazu eingesetzt, um zwei Menschen miteinander zu versöhnen.

4. Zeitreise

Steins Gate

Mit einer Banane und einer Mikrowelle begann die Zeitreise für sie.

Es gibt wirklich viele Animes mit Zeitreisen wie:

Definition: Die Zeitreise ist ein Setting, wo ein Charakter mit Magie oder einer selbstgebastelte Mikrowelle in die Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart reist, um einen ihrer Fehler zu korrigieren oder den Ausgang eines Ereignis zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Warum soll ein Charakter in die Gegenwart reisen? Weil er es kann, so wie Chuck Noris.

Ein Japaner aus der Umfrage meint, dass Zeitreisen-Animes an Kreativität mangelt: Der Charakter reist in die Vergangenheit, um seine eigene Fehler auszubessern. Da stimme ich zu, weil der Charakter egoistisch handelt. Aber ich finde es ist auch wichtig zu betrachten, wie der Charakter sich dadurch weiterentwickelt. Wie z.B. das Mädchen, das durch die Zeit sprang, ist anfangs naiv. Jedoch sieht sie ein, dass man auch mit seinen Fehlern klarkommen muss, weil es zum Leben gehört.

3. Harem

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Der Harem-König mit seinen Gefährten.

Definition: Es ist doch der Traum jedes Mannes von Frauen umgeben zu sein, die unmotiviert einem lieben. Der glückliche Protagonist scheitert daran, dass er sich nicht für eine Frau entscheiden kann. Letztendlich verliert er sie alle. Es gibt auch Ausnahmen.

Ein Beispiel hierfür ist Kirito aus „Harem Art Online“. Aber zum Glück hat er Asuna, zu der er treu hält. Damit hat er sich und den Anime noch gerettet ^^ Kirito ist tatsächlich sympathischer als Makoto aus „School Days“.

Harem-Animes haben meist den gleichen Ablauf (Sword Art Online bildet eine Ausnahme) und sie setzen auf Comedy. Dadurch verlieren sie Zeit, um ihre Charaktere weiterzuentwickeln. Dadurch bleiben die Charaktere uninteressant. Für solche Animes gibt es ein eigenes Genre: Harem (wer hätte es gedacht …).

2. Paralleluniversen

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Das gute Setting macht den Anime sehenswert (und die coole Animation und Sound).

Definition: Der Protagonist taucht in eine andere Welt - Das Paralleluniversum oder alternative Welt. Für solche Welten zählen auch virtuelle Welten in Games.

No Game No Life“ ist ein gutes Beispiel, wie die Geschwister einfach in eine Welt hineingesaugt werden: Schachspiel, Einladung und vom Himmel fallen, wodurch man das Höschen einer Minderjährigen sehen kann (Seid ihr sicher, dass es kein Ecchi-Anime ist?!). Einfach so. Bei älteren Animes war der Weg in eine fremde Welt nicht so kreativ. Wisst ihr noch wie die Spieler aus „Monster Rancher“ in das Game gelangt sind?

Was stört den Japaner daran? Nun es ist immer das gleiche Setting. Im Fantasy-Animes stören keineswegs Magier und Drachen, sondern die Akademie für Magier. Auf solchen Schulen lernen die Jungs und Mädchen (oft üppig bestückt) die Zauberkunst. Es kommen auch Turniere und der Streit um Zuneigung vor. Auch wenn Sci-Fi-Elemente hinzukommen, macht es den Anime nicht interessanter. Und wisst ihr von welchem Anime ich spreche? Schreibt es unten in die Kommentare ;)

1. Das Wiederbeleben von Toten

Wer „Dragon Ball Z“ (und Dragon Ball) geschaut hat, weiß wie unseriös der Tod eines Charakters sein kann, wenn dieser immer wieder belebt wird. Eigentlich soll der Tod eines Charakters Spannung aufbauen, aber beim häufigen Wiederbeleben verliert er seine Wirkung.

In „Sword Art Online“ wird es euch nicht stören, dass Charaktere sofort wiederbelebt werden, weil es zum Game gehört. In einer Episode von „Log Horizon“ wird sogar darauf eingegangen, warum ein Charakter weniger Lebenspunkte (HP) nach der Wiederbelebung hat.

Im „Fullmetal Alchemist: Brotherhood“ werden Charaktere wiederbelebt, aber als Gegenleistung wird ein hoher Preis gezahlt. Ihr seht, dass es wichtig nicht, dass das Wiederbeleben mit Anstrengungen und Kosten verbunden sind. Sonst wirkt es plump.

Welches Anime-Klischee(s) nervt euch? Es interessiert mich brennend. Schreibt unten in die Kommentare ;)

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