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Animanga NBB Romantik

Auf der AnimagiC 2017 in Mannheim wurde die erste Episode von Violet Evergarden aus dem Hause Kyōto Animation aufgeführt. Anfangs konnte mich der Anime nicht überzeugen, was aber in den letzten zehn Minuten sich schlagartig geändert hat.


Die Animeserie wird voraussichtlich im Januar 2018 in japanischen TV starten. Auf der AnimagiC war die Europa-Premiere der Serie. Im Anschluss gab es eine Q&A mit der Sängerin TRUE (ihr wahrer Name ist Miho Karasawa) und dem Regisseur Taichi Ishidate. Moderiert wird dies von Nino Kerl, der Journalist vom YouTube-Kanal NinoTakuTV.

Das Studio

Free!

Mit Free! will das Studio mehr weibliche Zuschauer für sich gewinnen.

K-on

Nicht nur der Moe-Effekt ist wichtig, sondern auch die Persönlichkeit der Charaketre.

Kyōto Animation gehört zu den vielversprechendsten Studio Japans. Es produziert nicht nur bekannte Animes wie z.B. Free!, sondern ihre Mitarbeiter werden auch fair behandelt, was in der heutige Anime-Industrie nicht mehr selbstverständlich ist.

Das Studio konnte bereits 2003 mit der Serie Full Metal Panic? Fumoffu viele Fans begeistern. Bekannt wurde das Studio durch Die Melancholie der Haruhi Suzumiya, Lucky Star, Clannad After Story und K-On!. Die Animes des Studios zeichnet sich durch vielerlei Dinge aus.

So sind die Charaktere aus K-On! nicht nur niedlich, sondern sie besitzen auch eine Persönlichkeit. Auch die Bildgewalt, begleitet von ruhige entspannende Musik, ist ein Qualitätszeichen des Studios. Neben diese Qualitäten konnte das Studio mit Full Metal Panic ihr Humor viele Fans für sich gewinnen. Noch heute gilt Lucky Star als die Anime-Parodie.

Auch geht das Studio neue Wege und setzt neue Trends. Aktuelles Beispiel ist die Serie Free!, das hauptsächlich an weibliche Zuschauer gerichtet ist. Jetzt brauchen die Frauen sich nicht nur mit Shoujo, Schulmädchen, Romance, Ecchi und Harem herumschlagen.

Jetzt habe ich genug über das Studio geschwärmt. Welches Potenzial stecken in TRUE und Taichi Ishidate?

Staff

TRUE Concert

Sängerin TRUE rockt das Konzert mit J-Pop.

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Der Regisseur Taichi Ishidate ist sehr bescheiden, wenn man seine Arbeit lobt.

Die Sängerin TRUE hat viele Animesongs gesungen; darunter das Opening Dream Solister von Hibike! Euphonium: Kitauji Kōkō Suisōgaku-bu e Yōkoso (ein sehr langer Titel für einen Anime. Er basiert auf einen Light Novel).

Der Regisseur Taichi Ishidate ist nicht sonderlich bekannt, was sich mit Violet Evergarden ändern kann. Neben der Key-Animation hat er Drehbücher verfasst und an einzelnen Episoden die Regie geführt. Bei Kyōkai no Kanata übernahm er zum ersten Mal die Regie eines ganzen Franchises.

Wegen Ishidates letzte Regie hatte ich eine niedrige Erwartungshaltung. Aber Violet Evergarden konnte mich ganz überzeugen, dass Ishidate ein fähiger Regisseur ist.

Synchronsprecher

Folgende Synchronsprecher sind bekannt:

  • Yui Ishikawa als Violet Evergarden
  • Takehito Koyasu als Claudia Hodgins
  • Daisuke Namikawa als Gilbert Bougainvillea
  • Aya Endo als Cattleya Baudelaire
  • Kouki Uchiyama als Benedict Bleu

Violet Evergarden

Die Serie basiert auf den gleichnamigen Light Novel von Kana Akatsuki (Autor) und Akiko Takase (Illustrationen). Die Handlung ist in zwei Bänden abgeschlossen. Im Januar 2018 wird die Serie im japanischen TV starten. Später ist sie global auch auf Netflix zu sehen.

Trailer

「ヴァイオレット・エヴァーガーデン」 Violet Evergarden CM

「ヴァイオレット・エヴァーガーデン」 Violet Evergarden CM

「ヴァイオレット・エヴァーガーデン」 Violet Evergarden CM 第2弾

「ヴァイオレット・エヴァーガーデン」 Violet Evergarden CM 第2弾

アニメ『ヴァイオレット・エヴァーガーデン』PV第2弾

アニメ『ヴァイオレット・エヴァーガーデン』PV第2弾

Handlung

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In diesem Gebäude arbeitet Violet.

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Violet sitzt am Schreibttisch.

Der Krieg ist vorbei. Die namensgebende Protagonisten ist in der Stadt Leiden angekommen, wo sie als Postbotin arbeiten wird. Doch rinnendes Blut, gemischt mit dem Geruch von Schwefel und tropfendem Schweiß hängt in ihrer Nase. Ihre Schritte durch die Stadt wird vom Klirren begleitet, dessen Ton durch das Reiben ihrer Metall-Prothesen ertönt. Die Prothesen blinzeln im Sonnenlicht, was die vorbeigehenden Passanten signalisiert, dass sie ihre Arme im Krieg verloren hat.

Sie denkt an Major Gilbert Bougainvilleas Worte zurück, als er ihr befahl zu fliehen. Von Kindesbeinen auf, stand Violet auf Schlachtfelder, um unter Gilberts Befehl Gewehrkugeln in die Kehle der Feinde zu jagen. Doch diese letzen Worte von Gilbert gab ihr ein Stück Menschlichkeit zurück.

Der Krieg ist vorbei. Doch im Herzen bleibt sie Soldat, was zu Situationskomik führt. So salutiert sie, statt einem die Hand zu reichen. Auch versteht sie die aufgetragene Arbeit als Befehl. Mit einer Bitte kommt man bei ihr also nicht weit. Sie hat auch eine sehr deutsche Eigenschaft: Sie ist immer direkt.

Der Krieg ist vorbei. Violet erinnert sich wiederholt an dem Major, der mit blutverschmierte Lippen seine letzten Worte formte. Um sie zu verstehen, will sie als Auto Memories Doll arbeiten, wo sie für andere Menschen Briefe verfasst. Dazu muss sie die Gefühle in Worte fassen können.

Der Krieg ist vorbei. Violet wird die Freiheit gegeben ein Mensch zu sein!

Animation

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Die namensgebende Protagonistin.

Die Animation ist in gewohnter Kyōto Animation-Qualität. Die Schattierung mit vier Farben wird dezent eingesetzt. Diese Methode kommt beispielsweise zum Einsatz, wenn neben einem Soldat eine Granate explodiert. Durch diese Schattierung wird gezeigt, wo die Granate explodiert und wie nah der Soldat am Einschlagsort steht.

Auch bedient sich der Regisseur Taichi Ishidate Methoden von westlichen Regisseuren, um mit einfachen Mittel eine Figur zu charakterisieren. Beispielsweise ist die Kamera nur auf die Schuhe gerichtet. Schon allein das Aussehen der Schuhe und der Gang der Figur, sagt etwas über sie aus. Diese simple, aber geniale Technik gehört zu Alfred Hitchcocks Repetoire.

Die Hintergründe wurden am Computer erstellt. Besonders beim Kameraflug durch die Stadt fällt dies mit geübtem Auge auf. Mir persönlich hat es nicht sonderlich gestört, weil es kaum auffällt.

Fazit

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Konata Izumi (Lucky Star): „Ich befehle euch, schaut mehr Animes!“

Die Animation ist sehr gut gelungen. Jedoch konnte mich erst die finalen zehn Minuten überzeugen und mir Lust auf mehr verschaffen.

In einer einzigen Episode fand eine Charakterentwicklung statt, wozu viele Animes mehrere Episoden benötigen. Es stimmt zwar, dass mit einer Episode die ganze Serie nicht beurteilt werden kann, aber daran ist das Können des Regisseurs zu erkennen. Das ist allerdings ein anderes Thema.

Auch habe ich eine Vorstellung wie die Handlung in nachfolgenden Episoden sich entwickeln wird. Was ich bisher gesehen habe, würde ich den Anime in die Genre Slice-of-Life, Drama und Comedy zuordnen.


Violet-evergarden-banner

Ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick verschaffen. Und ja, es werden weitere Artikel zu AnimagiC 2017 folgen. Falls euch dieser Artikel gefallen habt, lasst bitte in den Kommentaren doch einen Daumen nach oben da:

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Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal. Gau Gau.

Quelle

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