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Die Chroniken von Erdsee ist der erste Film von Gorō Miyazaki aus Studio Ghibli. Er basiert wage auf den dritten Band der Erdsee-Romanreihe und er enthält Hinweise auf drei weitere Bücher der Romanreihe.

HandlungBearbeiten

Das Meer wütet und peitscht die Wellen gegen ein Boot. Auf hoher See dominiert der Sturm. Doch am Himmel durchdringen Sonnenstrahlen die Wolken. Die Matrosen hören das Grollen, das nicht das Gewitter ankündigt, sondern den Kampf zweier Drachen. Nicht nur Drachen bekämpfen sich in Erdsee, sondern auch Menschen neigen ihr Herz dem Bösen zu. Alle großen Magier sind sich einig, dass alles durch die Störung der Balance verursacht wurde. Ged bricht auf, um es zu untersuchen.

ProduktionBearbeiten

In den 80er Jahren fragte Hayao Miyazaki Ursula K. Le Guin, die Autorin der Erdsee-Romanreihe, ob er ihren Roman als Anime umsetzen dürfte. Jedoch lehnte sie dieses Angebot ab. Zum einen betrachtet sie Zeichentrick nur als Kinderunterhaltung und zumm anderen war sie von vielen Regisseuren, die ebenfalls die gleiche Bitte vortrugen, enttäuscht.

Im Jahr 1999/2000 änderte sich jedoch ihre Meinung, als eine Freundin ihr den Film Mein Nachbar Totoro zeigte und sie schrittweise für Hayaos Werke begeisterte. Als der Film Chihiros Reise ins Zauberland einen Oscar gewann, war sie von Hayaos Können überzeugt. Sie kam über Masako Shimizu, die ihre Romane ins Japanische übersetzt, in Kontakt mit Hayao Miyazaki. Jedoch war sie enttäuscht, als sie die Nachricht erhielt, dass er mit dem Film Das wandelnde Schloss beschäftigt war und deshalb nicht mehr als Regisseur für einena dneren Film zur Verfügung steht.

Im August 2005 wurde die Autorin sogar von Hayao und Toshio Suzuki persönlich besucht, um sie zu überzeugen die Regie Hayaos Sohn Gorō Miyazaki zu überlassen. Sie stimmt zu, als Hayao ihr verspricht, über Gorōs Schulter zu schauen. Zuvor stimmte Hayao zu, dass sein Sohn die Regie übernimmt, nachdem Toshio ihm Gorōs Filmposter zeigte. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn verschlechterte sich, weil sie nicht mehr miteinander sprechen.

Die Produktion nahm 8,5 Monate in Anspruch. Trotz des Erfolgs des Films an japanischen Kinokassen standen die japanischen Fans und die Autorin selbst mit gemischten Gefühlen dem Film gegenüber.

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