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Noragami (jap. ノラガミ, dt. „streunender Gott“)?) ist eine Fantasy-Manga-Reihe von Adachitoka, die seit Dezember 2010 in Kodanshas Shōnen Magazine erscheint. Eine Umsetzung als Anime-Serie wurde von Bones produziert.

Zusammenfassung Bearbeiten

NoragamiBearbeiten

Yato ist ein NORAGAMI: Ein „streunender Gott“ in einem alten Trainingsanzug und obdachlos. Sogar sein „Gotteswerkzeug“ hat keinen Bock mehr und kündigt. Aber Yato hat Großes vor: Er will zum mächtigsten aller Götter werden und sich einen eigenen Tempel bauen. Um dieses Ziel zu erreichen, nimmt er für jeweils fünf Yen Aufträge aller Art an. Hiyori ist eine Tochter aus gutem Haus, die heimlich auf „Martial Arts“ steht. Als sie auf dem Schulweg zufällig beobachtet, wie Yato auf einer belebten Straße versucht eine kleine Katze zu fangen, schreitet sie mutig ein; Dumm an der Sache ist nur, dass sie dabei selbst vom Bus erfasst und angefahren wird. Durch den Unfall wird sie zu einem Mischwesen halb Mensch, halb Geist. Yato verspricht ihr, sie aus diesem Dilemma zu befreien. Doch vorher braucht Yato erstmal ein neues Gotteswerkzeug... [1]

Noragami AragotoBearbeiten

Wir erfahren mehr über die Vergangenheit von Yato und Bishamon und den Grund für ihre Feindschaft. Bishamon hat eine große Gruppe Shinkis unter sich versammelt, da sie diese aufnimmt, um sie zu retten und zu beschützen. Durch einen Angriff aus ihren eigenen Reihen leidet Bishamon extrem und als selbst Kazuma ihr nicht mehr helfen kann, beschließt Yato sie zu retten. Doch dadurch droht sich ihre gemeinsame Geschichte, die der Auslöser für Bishamons Hass auf Yato ist, zu wiederholen...

Nachdem Yato, Yukine und Hiyori aus Takamagahara zurückgekommen sind, kehrt zwar zunächst etwas Ruhe ein, doch diese währt nicht lange. Yato wird von Nora und seinem Vater entführt und die beiden zwingen ihn, nach ihrem Willen zu handeln und abscheuliche Aufträge zu erfüllen. Sie wollen ihn erst wieder gehen lassen, wenn er den sogenannten "Jutsu-Anwender" aus der Unterwelt gerettet hat. Hiyori und Yukine sind verzweifelt, denn sie wissen nicht wo Yato sich aufhält und versuchen alles, um ihn zu finden und zu retten. [2]

HandlungBearbeiten

Hiyori Iki war eine normale Mittelschülerin, bis sie von einem Bus gerammt wurde, als sie jemanden vor dem Überfahrenwerden bewahren wollte. Der Fremde trägt einen Sportanzug und ein Halstuch und stellt sich später als Gott Yato heraus. Dieser Zwischenfall sorgt dafür, dass sie ein halber Ayakashi, ein Dämon, wird. Als sie Yato wieder trifft und erfährt, dass er ein Gott ist, bittet sie ihn ihr zu helfen und wieder normal zu werden. Doch Yato hat erst kürzlich seine heilige Waffe (Shinki) verloren – ein anderes übernatürliches Wesen, das einem Gott dient und seine Macht stärkt. Auch ist er nur ein sehr wenig bekannter und daher schwacher Gott. Als beide von einem Ayakashi angegriffen werden, erwählt Yato den Geist eines Jungen als neuen Shiki und nennt ihn Yukine. Dieser stellt sich als gute Waffe heraus, ist auf Grund seines frühen Todes jedoch sehr verunsichert und ungestüm.

Auch mit Yukines Hilfe kann Yato Hiyori zunächst nicht helfen. Als er sich an Tenjin, Gott der Bildung, wendet, sieht er, dass seine ehemalige Waffe Mayu nun ihm dient. Auch Yatos Freundin Kofuku, Göttin der Armut, und ihr Shinki Daikoku können ihnen nicht helfen. Die Konflikte zwischen Yato und Yukine, der sich nicht wertgeschätzt fühlt und seinem menschlichen Leben nachtrauert, nehmen zu. Schließlich fängt Yukine an zu stehlen – da er schon tot ist und alle Lebenden ihn nicht bemerken, sind ihm deren Reaktionen und der Schaden auch egal. Doch überträgt sich jede Sünde Yukines auch auf Yato, der immer mehr einer Fäulnis ausgesetzt ist. Dennoch will er Yukine nicht bestrafen.

Dann trifft die Gruppe auf Bishamonten, die Göttin des Kampfes, die über viele Shinki verfügt. Sie will sich seit langem an Yato rächen, weil dieser eine ihrer Shinki getötet hatte. Es kommt zum Kampf und Yato kann nur dank der Hilfe Kofukus entkommen. Einer von Bishamons Shinki, Kazuma, konfrontiert Hiyori mit ihrem Kontakt zu Yato. Da er noch in Yatos Schuld steht, fordert er, dass Yato Yukine aufgeben soll, da dieser ihm nur schadet. Sonst würde er Yukine töten. Als sich Yato und Yukine weiter entfremdet haben, rastet Yukine bei einem Auftrag in einer Schule aus. Als er alle die Schüler, die einen normalen Alltag leben, sieht, zerschlägt er Fensterscheiben und Türen. Die Sünde ist so schwer, dass Yato zusammenbricht. Um ihn vor dem Tod zu retten, bringt Hiyori beide zu Kofuku. Gemeinsam mit Mayu und Kazuma führt Daikoku eine qualvolle Reinigungszeremonie an Yukine durch. Dieser wird fast zum Dämon, besinnt sich aber doch auf Hiyoris und Yatos Zuneigung und beichtet seine Sünden.

Kurz darauf trifft Hiyori auf Nora, eine heilige Waffe, die vielen Göttern dient – früher auch Yato. Sie will, dass er wieder sie als Waffe wählt und sich von Hiyori fernhält. Sie stiehlt Hiyoris Erinnerungen an Yato und bald darauf vergisst sie immer mehr. Der Gott Labo bedient sich ihrer, um Yato herauszufordern. In der Vergangenheit kämpfte er als Unglücksgott gemeinsam mit ihm. Schließlich geht Yato auf seine Herausforderung ein, um Hiyori zu retten, und kann den schon von Ayakashi verzehrten Labo besiegen. Dieser wünschte sich, nachdem er von den Menschen längst vergessen worden war, von Yato getötet zu werden.

CharaktereBearbeiten

YatoBearbeiten

Yato (夜ト) ist ein kleiner Gott, der jeden Auftrag annimmt. Sein Ziel ist, einen eigenen Schrein zu besitzen. In der Vergangenheit war er ein Gott des Krieges. Er trägt einen Sportanzug und ein Halstuch. Da er in der modernen Zeit oft einfache Aufträge annimmt, nennt er sich auch „Liefergott“ (デリバリーゴッド, deribarī goddo) und sprüht oder schreibt häufig seine eigene Telefonnummer an verschiedenen öffentlichen Plätzen, für den Fall, dass jemand seine Hilfe braucht. Er verlangt gewöhnlich fünf Yen – eine Summe, die Japaner normalerweise geben, wenn sie an einem Schrein beten. Dafür tut er nahezu alles. Er wurde vergessen und unbedeutend, seit er kein Kriegsgott mehr ist, weil er es nicht mag, gewalttätig zu sein. Da er fürchtet komplett vergessen zu werden, ist ihm die Existenz von Hiyori Iki sehr wichtig.

Hiyori IkiBearbeiten

Hiyori Iki (壱岐 ひより, Iki Hiyori) ist eine normale Mittelschülerin in ihrem letzten Jahr und später eine Oberstufenschülerin. Nachdem sie Yato vor dem Bus rettete, steckt sie zwischen der menschlichen Welt und dem Leben nach dem Tod fest. Ihre Seele löst sich daher manchmal von ihrem Körper. Sie stammt aus einer wohlhabenden Familie; ihr Vater ist Arzt und besitzt ein Krankenhaus; sie hat zudem einen sehr viel älteren Bruder. Hiyori himmelt den Wrestling-Star Tono an und kopiert sogar seine Selbstverteidigungsbewegungen. Sie ist eine freundliche Person und hilft oft selbstlos anderen. Sie ist immer nett zu Yukine, trotz seines schlechten Benehmens, und hilft Yato, wo sie nur kann. Sie hat einen „Schweif“ (auch Silberschnur genannt), der eine Verbindung zwischen ihrer Seele und ihrem Körper darstellt. Sollte diese Verbindung getrennt werden, stirbt sie. Während dieser Zeit entwickelt sie eine starke Bindung zu Yato, erkennt ihn am Geruch und schämt sich dafür, wie sehr sie diesen mag. Obwohl es ihre beste Chance wäre, wieder normal zu werden, lehnt Hiyori es ab, ihre Verbindung zu Yato zu trennen, weil sie mehr Zeit mit ihm verbringen will. Sie verspricht sogar, Yato nie zu vergessen, und baut ihm einen kleinen Schrein. Selbst als sie Yatos Existenz während ihres Schulalltags teilweise vergisst, fühlt sie sich leer und bemerkt, dass ihr jemand fehlt, mit dem sie ihre Zeit verbringen kann.

YukineBearbeiten

Yukine (雪音) ist Yatos Shinki. Sein Name als Shinki ist Sekki (雪器), seine Form ist die eines Katanas. Er ist sehr jung gestorben, weswegen er sein normales Leben als Mittelschüler vermisst. Er benimmt sich seinem Alter entsprechend und kann mit seiner Situation schlecht umgehen. Mehrmals stiehlt er, da er ja schon tot sei und ihm daher alles egal ist. Doch jedes Mal, wenn er sündigt, leidet Yato darunter. Obwohl Yato sein Meister ist, zeigt er ihm gegenüber weniger Respekt, als er eigentlich für ihn empfindet. Nachdem er von Hiyori gerettet worden ist, wird er ihr und Yato gegenüber gehorsamer.

GötterBearbeiten

TenjinBearbeiten

Tenjin (天神) ist der berüchtigte Gott der Bildung. Er hat mehrere Shinki, die alle Frauen sind, inklusive Yatos ehemaligen Shinki. Er hat seinen eigenen Schrein, worauf Yato sehr eifersüchtig ist. Manchmal nimmt er eine menschliche Form an, um einzugreifen, zum Beispiel wenn Yato außer Kontrolle gerät und herumspielt.

KofukuBearbeiten

Kofuku (小福, Kofuku) ist ein „Gott der Armut“ (貧乏神, binbōgami), die bekannt ist als Ebisu. Sie ist meistens sehr energiegeladen und freundlich, kann aber auch sehr furchterregend sein und selbst Bishamonten standhalten, falls nötig.

BishamonBearbeiten

Bishamon (毘沙門天, Bishamonten) ist die stärkste Göttin des Kampfes. Sie verfügt über viele Shinki, weil sie nicht in der Lage ist, Seelen, die von Ayakashi angegriffen werden, im Stich zu lassen. Deshalb bildet sie mit ihnen ein Team, mit ihr selbst als Anführerin, was manchmal zu Problemen führt, weil sie sich nicht immer um alle kümmern kann, vor allem, wenn eine von ihnen krank ist oder Schmerzen erleidet. Sie hat einen starken Hass auf Yato, weil er ihre Shinki in der Vergangenheit getötet hat.

LaboBearbeiten

Labo (蠃蚌, Rabō) ist eine mysteriöse Figur, die nur im Anime auftaucht. Er wird oft im Dialog mit Nora gezeigt und ist in der Lage, Phantome zu kontrollieren. Er ist bekannt als Gott des Krieges, genau wie Yato, und arbeitete früher mit ihm zusammen. Als er sieht, wie Yato jetzt ist, versucht er den „alten Yato“ zurückzubringen. Labo ist bekannt dafür, Menschen, Shinki, andere Götter und Phantome zu töten. Ihm ist egal, was seine eigentliche Aufgabe ist, solange er dabei nur das tun kann.

ShinkiBearbeiten

Shinki (神器, wörtlich: „Götterwerkzeug“) sind himmlische Waffen, die von Göttern getragen werden. Sie sind ehemalige Menschen, die nicht durch ihren eigenen Willen gestorben sind (also nicht durch Selbstmord). Jede Shinki kann sich in eine einzigartige Waffe verwandeln, wenn ihr Gott sie bei ihrem Shinki-Namen nennt. Die Form eines Shinki kann sich in eine bessere ändern, wenn sie ihren Gott beschützt haben, welche als „Glückwunsch-Werkzeug“ (祝の器, hafuri no utsuwa) bezeichnet wird.

MayuBearbeiten

Mayu (真喩) ist Yatos ehemalige Shinki und momentan eine von Tenjins Shinkis. trotz ihrer harschen Art gegenüber Yato scheint sie eine Menge Respekt und Mitgefühl für ihn übrig zu haben. Als sie noch Yatos Shinki war, trug sie den Namen Tomoe (伴音).

KazumaBearbeiten

Kazuma (兆麻) ist eine von Bishamontens Shinkis und ihr engster Vertrauter. Sein Name als Shinki ist Chōki (兆器). Seine Form als Shinki ist ein blumenförmiger Ohrring, der in der Lage ist Feinde zu lokalisieren und andere Shinkis im Kampf anleiten kann.

Daikoku Bearbeiten

Daikoku (大黒) ist Kofukus übervorsichtiger Shinki. Sein Name als Shinki ist Kokki (黒器), seine Form ist die eines Fächers.

Nora Bearbeiten

Nora(野良) ist Yatos ehemalige Shinki. Nora, was so viel bedeutet wie „herrenlos“, ist die Bezeichnung, die Götter für Shinkis verwenden, die mehrere Meister und Namen haben. Aus diesem Grund haben sie einen sehr schlechten Ruf und sind Opfer vieler Vorurteile der Götter. Trotzdem werden sie von ihnen benutzt, besonders für Aufgaben, für die sie ihre eigenen Shinkis nicht aufs Spiel setzen wollen. Diese spezielle Nora wurde von Yato Hiiro (緋) genannt, ihr Shinki-Name ist Hiki (緋器) und sie bietet ihm stets an, sie zu benutzen, allerdings lehnt er dies immer ab. Sie verursacht eine Menge Ärger, was so weit geht, dass sie Yukines komplettes Selbstvertrauen zerstört (und dabei Yato beinahe tötet). Im Anime versucht sie zunächst Hiyori mit ihren Phantomen zu töten. Als das fehlschlägt, löscht sie stattdessen Hiyoris komplette Erinnerungen an Yukine und Yato. Es wird klar, dass sie Yukine getötet hätte, wenn sie an der Reinigungszeremonie teilgenommen hätte. [3]

BilderBearbeiten

Wikis zu diesem ThemaBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

  1. Text: KSM
  2. Text: KSM
  3. Text: Wikipedia: Noragami
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